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Angebote des Monats...

Gelegenheiten 2019

(Kontakt siehe Impressum)

 

Das herrliche Frühlingswetter hat mich dazu inspiriert, den Bestand an HiFi-Utensilien ein wenig einzudampfen. In loser Abfolge werden also in nächster Zeit schöne Dinge an dieser Stelle zu finden sein. Verstärker, Tonarme, Plattenspieler, Systeme und auch Lautsprecher. Darunter ein außergewöhnliches Schätzchen für ganz besondere Kenner der Materie. Ich sage vorab schonmal Altec 604 und Wolf von Langa. Den Rest können Sie sich dazu denken, oder einfach noch etwas warten, bis ich hier die Bilder und Details einstelle. Also dranbleiben, da dürfte für alle klangvollen Lebenslagen etwas dabei sein. (Ob ich den oben gezeigten Braun SK5 hergebe, muss ich mir aber noch schwer überlegen...) 

 

 

Revox B 250-S

Modular gemäß Studiotechnik aufgebauter Vollverstärker. Umfangreiche Anschluss- und Einstellmöglichkeiten. Drucktasten-Bedienfelder. Wichtig: Mit eingebautem Entzerrer-Vorverstärker für Phono-MM und Phono-MC. Neutrale, ausgewogene Klangcharakteristik. Unverbastelter Originalzustand. Minimale Gebrauchsspuren. Seitenwangen in Klavierlack-Optik. Mit originaler Bedienungsanleitung. Ohne Fernbedienung. Abzugeben gegen Gebot oder Tausch (kein Bier).

Kontakt siehe Impressum. (Bereits verkauft, sorry, item has been sold)

 

 

Altec 604-8K im Wolf von Langa 606i-Gehäuse

 

Ein nicht alltägliches Angebot aus der Rubrik "HiFi für Erwachsene". Neuwertige Altec-Lansing-Duplexlautsprecher Typ 604-8K aus einem abgebrochenen Eigenbauprojekt wurden in neue, wunderbar verarbeitete Wolf von Langa-Gehäuse vom Typ 606i implantiert. Kombiniert sind die Treiber mit den originalen, einstellbaren und extern angeordneten Altec-Frquenzweichen. Von den edlen 606i-Gehäusen wurden lediglich zehn Paare hergestellt. Sie basieren auf alten Altec-Plänen. Als Gehäusematerial kommt recht leichtes beidseitig mit Nußbaum furniertes Fichten-Sperrholz zum Einsatz. Innen sind die Gehäuse mit Kanthölzern aus Ahorn gezielt versteift. Der Bassreflexkanal strahlt nach unten ab. Vor den Treibern ist ein schwarzes, transparentes Stoffgewebe eingespannt.

Abweichend von der WvL-Originalausführung sind die Duplextreiber zusätzlich über den schweren Magnetmotor gegen das rückseitige Kantholz abgestützt. Damit werden eine Entlastung des Lautsprecherkorbs und zugleich ein optimierter Energiefluß erzielt, was sich in Impulsschnelligkeit und unmittelbarer Klangentfaltung offenbart. Diese Änderung ist jederzeit reversibel.

Entgegen den seinerzeit von Wolf von Langa verkauften 606i-Lautsprechern sind die angebotenen Gehäuse nicht mit den originalen, geschwungenen Holzfüßen sondern mit zylindrischen Füßen aus Delrin versehen.

Kommando zurück. Nachdem ich am Wochenende auf den Süddeutschen HiFi-Tagen Gelegenheit hatte, mich durch Top-Anlagen aus den aktuellen Hersteller-Programmen zu hören, behalte ich die Altecs vorerst. Zumal ich auf der Messe noch eine interessante Tuninganregung aufschnappen konnte. Muss meine liebe Frau eben noch ein wenig unter den Dickschiffen leiden. 

 

 

 

ERA Plattenspieler, Modell 444:

Rarität aus Frankreich. Der legendäre Plattenspieler-Konstrukteur J.C. Verdier  (Platine Verdier) hatte hier seine Finger im Spiel.  Typisches 70er Jahre Design. Außergewöhnlicher Tonarm mit raffiniertem Vertikallager mittels gekreuzter Stahlbänder. H-förmiges Armprofil. Kunststoff-Headshell mit Reparaturklebung. Am Gehäuse seitlich behobener Furnierschaden (siehe Bilder).  Voll funktionsfähig. Spielt sehr schön. Mit neuwertigen, zeittypischen Ortofon-System.  Insgesamt sehr gepflegt, Nichtrauchergerät.

 

Sorry, mittlerweile verkauft (sorry, player has been sold)


ERA 444 aus Frankreich. Riemengetriebener Plattenspieler-Klassiker mit bemerkenswert pfiffigen Detaillösungen

Tonarm-Raffinesse: Die vertikale Lagerung übernehmen dünne, gekreuzte Metallbänder. Leichtgängig und absolut spielfrei

Der besteht sogar den Klavierplatten-Test. Die Kunststoff-Headshell ist am Übergang zum H-förmigen Tonarmrohr behutsam geklebt worden. Ein typischer ERA-Schaden, der durch ein zu stramm angezogenes Klemmgewicht (vorne zu sehen) verursacht wurde