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Sonderausstellung im Rundfunkmuseum Fürth

 

Am 18. Juni wurde im Radio- und Rundfunkmuseum Fürth die Sonderausstellung "Geschraubt. Gelötet. Geleimt." eröffnet. Die Ausstellung spannt einen weiten Bogen, von den in Pionierzeiten noch üblichen Eigenbau-Radios, über Radio-Bausätze der Nachkriegszeit, bis hin zu aktuellen Do-It-Yourself-Objekten. Unter anderem ist auch der Ikea-Plattenspieler aus dem Schiller-Phono-Fundus zu sehen.

Das Radiomuseum Fürth befindet sich im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Grundig und dürfte alle Interessierten in seinen Bann schlagen, die an elektrisch reproduzierten Klängen ihre Freude haben. Die Sonderausstellung läuft beinahe ein Jahr, bis zum 18. Mai 2020. Weitere Infos zum Museum, inklusive Hinweise zur Anfahrt, finden sich auf der Homepage des Rundfunkmuseum Fürth.


Ab 18. Juni in der Sonderausstellung "Geschraubt. Gelötet. Geleimt." im Radiomuseum Fürth zu sehen: Ikea-Plattenspieler made by Schiller Phono

 

 

Plattenspieler-Kunst

 

Er heißt Christoph Hess und nennt sich "Strotter Inst.". Was es mit diesem Namen auf sich hat, erklärt der Klang- und Objektkünstler ausführlich auf seiner Internetseite "www.strotter.org". Anhand der auffallend häufig verwendeten Lenco-Plattenspieler ahnt der Vinyl-Kenner sogleich, dass es sich bei diesem Kunstschaffenden um einen Schweizer handeln muss. Im schönen Alpenland hat der Solothurner Lenco-Freund bei Ausstellungen und Vorführungen seinen Wirkungsschwerpunkt. Dank Internet können wir ihm ein wenig über die Schulter blicken. Deshalb hier und jetzt die Einladung in eine ganz besondere Vinylisten-Welt - zum Entdecken und Staunen. Plattenspieler einmal ganz anders, aber auch als virtuos eingesetzte Klangmaschine, wovon man sich anhand der auf der Seite zu findenden Videos visuell wie akustisch überzeugen kann. (Fotos: Strotter Inst.)