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Schmucke Plattenspieler

 

Edel gefertigt, außerordentlich gestaltet, oder einfach ein feinmechanischer Hingucker. In dieser Rubik geht es um "schöne" Spieler im weitesten Sinne. Wobei Schönheit immer auch im Auge des Betrachters liegt.


Scheu-Plattenspieler aus den Anfangszeiten, als die Firma noch in Wuppertal residierte und vornehmlich die Selbstbauszene mit Bauteilen versorgte. Die für Tonarme von 9 bis 12 Zoll effektiver Länge geeignete Zarge sieht minimalistisch aus, besteht allerdings aus Stahl-Vollmaterial und ist entsprechend schwer. Tonarm Marke Sony, Typ PUA 1600 S mit Doppel-Spitzenlager für die Vertikalbewegung.

Rijalto-Laufwerk aus dem Schiller-Phono Versuchslabor. Separater Synchron-Motor (Berger) mit Doppelriemen-Antrieb. Hochgesetztes Tellerlager mittels Silentgummis von der mit Sand und Bleischrot bedämpften Multiplex-Zarge entkoppelt. 16 Zoll langer Tonarm mit Uniball-Lagerung. Schwere Bauweise mit hybridem Leichtmetall-Carbon-Tonarmrohr. Gegengewichte aus Wolfram. Tonarmaufnahme aus Lagerbronze. Plattenteller wahlweise aus Bambusholz oder Acryl.

Klassischer Studio-Plattenspieler von EMT, Typ 930. Die Hammerschlag-Lackierung unterstreicht den Werkzeugcharakter.

Auf Luftpolstern gelagerter Schick-Spieler mit australischem Commonwealth-Studiolaufwerk und Schick-Tonarm.

Fast komplett aus Bambusholz, und fast komplett aus Küchenutensilien vom großen, schwedischen Möbelhaus. Die Zarge besteht aus zwei großen Schneidbrettern mit einer Zwischenlage aus Luftfilter-Schaumstoff. Der Teller war ehedem ein Hackklotz, der Tonarm eine Bambus-Grillzange. Spielt trotzdem sehr schön.

Maximale Vollausstattung aus dem Hause Clearaudio. Für Leute, die bis an die Grenze des Erträglichen vordringen möchten.

Einfach kann so schön sein. Klassischer Thorens TD 160-Spieler im Trimm des eidgenössischen Spezialisten swissonor.

Raffiniert, schlicht, elegant. Der Well Tempered-Spieler hat fraglos das gewisse Etwas, und das schon sehr lange.

Der legendäre, und kürzlich verstorbene, englische Verstärker-Guru Tim de Paravicini hat auch außergewöhnliche Plattenspieler gebaut.

Nochmal swissonor, diesmal mit dem Evergreen TD 124 und schön mechanischem Tonarmlift samt ebensolcher Tonarm-Ablage. Ach ja, das ist der berühmte Thorens-Klassiker schlechthin.

Marmorburg mit viel Chrom, und vor allem mit dem Tonarmklassiker SME 3012. In jedem Fall sehr beeindruckend.

Design-Klassiker aus dem Hause Braun, der immer noch Musik machen kann. Bekannt geworden unter dem Spitznamen "Schneewittchensarg", und der Kenner sieht an den fünf Plattenteller-Auflagegummis, dass es sich um das Modell SK5 handelt, die Urversion hatte drei Gummis und heißt SK4. Falls Sie mal danach gefragt werden.

Kaum noch zu erkennen. Gepimpter ELAC 50H2 mit eigenwilligem Fahrradspeichen-Tonarm in 12 Zoll Baulänge. Macht seine Sache ziemlich gut.

Scheu-Plattenspieler aus jüngerer Produktion, aber mit dem ersten Tonarm des Hauses, aus Blech gekantet.

Sehr hübsch. Thorens TD 124 im Trimm von Tonmechanik-Berlin, mit hauseigenem 12 Zoll-Tonarm.

Schlichte Eleganz in schwarzem Acryl. Amazon-Laufwerk mit Morch-Tonarm.

Gepflegte Schwergewichts-Mechanik für zwei stattliche Tonarme. Sperling-Laufwerk.

Bernd Hemmen baut in Amsterdam nicht nur feine Tonarme, sondern auch komplette Spieler. Der hier ist mit dem klassischen Studio-Laufwerk Marke Commonwealth in einer speziellen Verbund-Zarge ausgerüstet.

Spielermaschine aus den 50ern, ausgestattet mit Schröder-Tonarm. Orpheus-Silex, alleine der Name ist schon Musik.

Interessanter Mix aus Obstgehölz und Gestein (Zwetschge und Basalt). Tonarmaufnahme aus Messing. Gebaut hat das passender Weise die Firma Holz Akustik

Schiefer im Holzrahmen, dazu ein eigenwilliger 12 Zoll-Tonarm samt separiertem Antrieb. Dekoratives Plattenspieler-Ensemble aus dem Hause Klangwellen-Manufaktur.

Viel rundes Leichtmetall ergibt einen großen Plattenspieler. Gefertigt hat das Acoustic Signature in Göppingen.

Aus Dänemark kommen die Bergmann-Plattenspieler. Wer schnörkellose, klare Linien schätzt, der ist dort goldrichtig.

Edles Finish, grazile Linienführung, vollendeter Klanggenuss. Wer das mag, dem gefallen auch die Plattenspieler-Pretiosen aus dem Hause Brinkmann.