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Schiller-Phono in Mint Magazin 6/2016


Titelblatt Mint - Magazin für Vinyl-Kultur, Nummer 6, Ausgabe 09/2016

Mint ist ein junges, monatlich erscheinendes Magazin "für Vinyl-Kultur", das im Frühjahr 2016 an den Start ging. Angesprochen werden in erster Linie Schallplatten-Sammler. Zubehör und Technik rund um die schwarzen (oder bunten) Scheiben sind weitere Themen. In Ausgabe 6/2016 finden sich ein großer Report über die Vinyl-Szene im Ruhrgebiet sowie über 100 Kritiken aktueller LPs. Aber auch kleine Berichte über den Ikea-Ready Made-Plattenspieler und die Schiller-Phono-Seite. Mint erscheint im Dialog GmbH-Verlag in Dortmund und kostet aktuell 5,90 Euro (seit 2017) je Heft. Zu bekommen im gut sortierten Zeitschriftenhandel. Also im Bahnhofsbuchhandel oder in Großmärkten.


Präsentiert im Mint-Magazin: Ikea-Ready Made-Plattenspieler von Schiller-Phono

Auch in Mint, Ausgabe 6/2016: Vorstellung der Homepage schiller-phono.de

Raumnadel in Fidelity, Ausgabe 3/2013


Aufmacher-Doppelseite in Fidelity 3/2013. Dem HiFi-Magazin war das Raumnadelthema immerhin eine siebenseitige Geschichte wert

 

 

Es kommt eher selten vor, dass ein privates Hobbyprojekt Einzug in ein kommerzielles HiFi-Magazin hält. In der Regel sind ein professionell vermarktetes Produkt und vor allem entsprechende Anzeigenschaltungen in dieser Branche Grundvoraussetzung, um überhaupt entsprechende Medienwirkung "zu generieren". 

 

Umso erstaunlicher, dass sich die noch recht junge "Fidelity" der Raumnadelsache vorbehaltlos angenommen hat. Das spricht für das Magazin. Fachautor Uwe Heckers testete ein (auf Bestform hin selektiertes) originales Audio Technica AT 95 E gegen eine Version mit Raumnadel-Modifikation (RC = Room Cantilever) und gegen die Topversion mit Elsbeere-Holzbody. Er schreibt: "Bemerkenswerterweise tasten alle drei Tonabnehmer mühelos 70 Micrometer ab. Noch erstaunlicher ist, dass sich auch die Resonanzfrequenz nicht oder nicht wesentlich ändert."

 

Im direkten Vergleich der Systeme mit serienmäßigen Plastikbody stellt er fest: "So sehr das Audio Technica AT 95E für seinen geringen Preis musikalisch bereits überrascht - die Raumnadelversion (RC) klingt stets etwas runder, voller und harmonischer."

 

Auch wenn beim Lesen immer wieder zu bemerken ist, dass der Testprofi wegen des geringen Ausgangspreises der verwendeten Systembasis mit einer Bewertungs- und Einordnungsblockade zu kämpfen hat, meint er zur Version mit Holzkorpus: "Es würde mich nicht überraschen, wenn viele Hörer sehr angetan wären, wenn man ihnen die Holzversion vorführen und dabei nicht erwähnen würde, auf welchem System der Tonabnehmer eigentlich basiert."

 

In seinem Vorspann schreibt Uwe Heckers, ich sei der erste, der sich an die Modifikation eines AT 95 wagt. Das ist nicht korrekt. Es gibt bekanntlich einen großen Plattenspieler- und System-Hersteller, der seit vielen Jahren Audio Technica MM-Systeme der Bauart AT 95  für seine hauseigenen "High End-Produkte" verarbeitet (was selbstverständlich weder vom Hersteller noch von der Fachpresse kommuniziert wird). Preislich gehen diese im Wesentlichen nur durch ein schickes Holzgehäuse veredelten AT 95-Systeme bis in die Gegend von 900 Euro hoch. In den Fachmedien ernten diese Produkte regelmäßig größtes Lob...

 

 

 

 


Cover der Fidelity-Ausgabe 3/2013. Das Magazin erschien mit zwei unterschiedlichen Titelmotiven bei identischem Inhalt. Parallel ist das Heft mit einem Coverfoto eines Voxativ-Lautsprechers anzutreffen

Jaffis aus Finnland zum Elsbeeren-Raumnadelsystem AT 95

It took this long time to have the (room cantilever) cartridge tested. I have had some problems with my turntables/arms. First my trusted EMT 945 stopped working and then my Roksan Xerxes/Artemiz did the same. This time the bearings of the arm did cause increased friction.

So here I am with a slovenian solution: Stabi/Stogi S - and music plays again. Just did a review of classic Koetsu Black and now there has been time to check out Your creation, at last. After about ten LPs listened I must say You are up to something. Of course the "magic" of Koetsu is missing, but it's probably based on colorations anyway :). But, music with strong rhythmic pulse plays tighter and more intense. And there is a certain "real" feel in the attack of percussion and drums. Investigation continues...

W. Böhm zum Elsbeeren-Raumnadelsystem AT 95

Begonnen habe ich meine Aufzeichnungen der Höreindrücke mit der FONE-LP von Pietropaoli, Lena und Sigurta, "La Notte", einer (unbedingt empfehlenswerten) fulminaten primär jazzmusikalischen Einspielung von Kontrabass, akustischer Gitarre und meist gestopfter Trompete, bei der Ihr System mit einer kongenialen Wiedergabe der schlichtweg überwältigenden Dynamik des intimen Zusammenspiels dreier sich blind verstehenden Musiker aufwartete. Bestens aufgelöst, klangfarbenstark und atmosphärisch gut nachzuempfinden.

Weiter ging's mit dem City of Birmingham Orchestra und der Einspielung von "Massenet" und dessen "Le Cid" Ballet Music. Im völligen Kontrast zum erstgenannten Beispiel geht es hier um die Wiedergabe einer wahrlich opulenten Klassikeinspielung (schon fast mit Geschmacksverstärker aufgenommen und wenn man so will überproduziert). Bei überbordener Dynamik geht es hier um die zu bewältigende Aufgabe bei allem den Überblick zu behalten.

Ergebnis war die völlige Kontrolle über die Bühne und eine absolut überzeugende Klangfarbenpräsentation und Feinauflösung.

...Zu guter Letzt schliessen Teho Teardo und Blixa Bargeld, besser bekannt als Mitglied der Einstürzenden Neubauten und Mitstreiter bei Nick Cave and the Bad Seeds, den Hörreigen mit der Beschreibung ihrer aktuellen "Still Smiling". Insbesondere bei dem dritten Stück der ersten LP-Seite, "Axolotl", entfaltet sich ein unglaublich breites Bühnenbild in selten dargebotener Räumlichkeit, in der die feindynamische Auflösung verschiedenster elektronischer Effekte und Geräusche dem Raumnadelsystem eindrucksvoll gelingt. Auch die sonore Stimmenpräsenz von Bargeld rückt beim Hören gefährlich nahe und die Textverständlichkeit wirklicher Lyrik - zum Teil auf Deutsch gesungen - ist besser kaum möglich.

Was an diesem - offenkundig an entscheidender Stelle modifiziertem Grossseriensystem auffällt - ist, dass Bässe jedweder Spielart straffer und konturierter wiedergegeben werden, Klangfarben akustischer Instrumente überzeugend reproduziert und "richtige" Rauminformationen zur Verfügung gestellt werden. Dabei geht das System erstaunlich nüchtern zu Werke - manchmal erschreckend nüchtern, was beim Hören zu Differenzierungen vermeintlich sicherer Standpunkte zwingt und somit zur Reflexion lieb gewonnener Eindrücke.

Vergleichbares habe ich bisher nur beim DECCA erlebt und den Wiedergabefähigkeiten des von mir seit längerem betriebenen PHY Breitband-Chassis in der Version mit Silberspule.

Uwe Ruppert zum Elsbeeren-Kupfer-Raumnadelsystem AT 95

Höre jetzt schon eine ganze Zeit mit Ihrem System. Ich bin sehr begeistert. Da kommt kein Wunsch nach etwas anderem auf, obwohl hier Systeme bis in den 2000 Euro-Bereich vorhanden sind. Sehr musikalisch, sehr gut auflösend, ruhig, einfach nur eine Klasse für sich. Kaum zu glauben was dieser Tonabnehmer kann.

 

Uwe Ruppert lädt Interessenten gerne zum Probehören in 45721 Haltern am See ein.

Kontakt: uwe.ruppert@t-online.de

D. Brod zum AT 95-Raumnadelsystem im Elsbeerengehäuse

Kürzlich konnte ich ein AT 95-Raumnadelsystem im Holzkorpus ersteigern. Es befindet sich in gutem Zustand, ich habe es nun einige Zeit gehört und kann sagen: Es gefällt mir sehr gut. Da ich nun schon circa 30 Jahre High End-Erfahrung habe und speziell im Analogbereich durch meine 15-jährige Zusammenarbeit mit van den Hul so ziemlich alles an Tonabnehmern kennen lernen durfte, was der Markt zu bieten hat, kann ich sagen, dass dieses von Ihnen umgerüstete AT 95 zum Besten gehört, was mir jemals untergekommen ist!